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  1. Verkehrsrechtsschutz – Versicherung beim Rechtsstreit im Straßenverkehr

Verkehrsrechtsschutz

Diese Verkehrsrechtsschutzversicherung ist vor allem für Vielfahrer eine sinnvolle Ergänzung zu ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung, die freilich auch schon eine gewisse Rechtsschutzfunktion enthält.
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Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt bei gerichtlichen Auseinandersetzungen alle mit dem Prozess zusammenhängenden Kosten. Das sind Kosten für den eigenen und den gegnerischen Anwalt (falls der Prozess verloren wird) sowie Gerichts- und Gutachterkosten. Diese Kosten können sehr hoch ausfallen, in einigen Fällen betragen geht es um mehrere Tausend Euro.

Dieses sogenannte Prozesskostenrisiko hält viele Menschen davon ab, ihr Recht gerichtlich zu erstreiten. Mit einer Rechtsschutzversicherung können sie diesen Weg aber gehen.

Es gibt diese Policen für verschiedene Rechtsbereiche, unter anderem für den Verkehrsrechtsschutz. Diese Versicherung ist vor allem für Vielfahrer – darunter sämtliche Berufskraftfahrer – eine sinnvolle Ergänzung zu ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung, die freilich auch schon eine gewisse Rechtsschutzfunktion enthält.

Verkehrsrechtsschutzversicherung abschließen

Wie jede Rechtsschutzpolice lässt sich auch diejenige für den Verkehrsrechtsschutz einzeln oder kombiniert mit anderen Rechtsschutzversicherungen abschließen. Die Versicherer bieten hierfür ein Baukastensystem an.

Wichtig sind die enthaltenen Leistungen. So bieten gute Verkehrsrechtsschutzpolicen auch Hilfe beim Kauf des Wagens. Preisunterschiede bei den Tarifen resultieren aus der Zahl der versicherten Personen und Fahrzeuge. Unternehmer sichern oft eine ganze Firmenflotte ab. Auch gibt es Familientarife, bei denen Angehörige zusätzlich versichert werden, und zwar auch dann, wenn sie als Fußgänger oder auf dem Fahrrad unterwegs sind.

Wann hilft die Verkehrsrechtsschutzversicherung?

Es gibt verschiedene Szenarien im Straßenverkehr, die einen Rechtsstreit auslösen können. Ein typischer Fall ist der Auffahrunfall, bei dem die Schuldfrage zu klären ist. Keinesfalls ist immer der Fahrer des auffahrenden (nachfolgenden) Fahrzeugs schuld: Wenn der Vorausfahrende abrupt, aber unmotiviert gebremst hat, wird ihm zumindest eine Teilschuld zugewiesen.

Doch solche Fälle landen allzu oft vor Gericht. Bei solchen Streitigkeiten ist ein Verkehrsteilnehmer wesentlich entspannter, wenn er über eine Verkehrsrechtsschutz-Versicherung verfügt. Diese übernimmt die Gerichts-, Anwalts- und Gutachterkosten bei einem Streit über Schadenersatzansprüche.

Aber nicht bei allen Forderungen ist sie zwingend nötig: Bei einem Haftpflichtschaden prüft die Versicherung automatisch die Rechtslage und die Berechtigung von Schadenersatzforderungen. Sie enthält also eine Rechtsschutzfunktion. Doch bei kniffligen Fällen ist zum Verkehrsrechtsschutz zu raten. Kommt es zum Prozess, wird das teuer. Vor allem wegen der Gutachterkosten, die bei Unfällen mit Kraftfahrzeugen nahezu unausweichlich sind. Und Gutachten sind teuer.

Wer selbst klagt, muss auch bei großen Chancen auf Erfolg diese Kosten erst einmal vorstrecken. Eine Rechtsschutzversicherung würde sie übernehmen. Es gilt daher der Grundsatz: Personen, die täglich große Strecken mit dem Kraftfahrzeug zurücklegen und dabei eine umfassende Absicherung wünschen, sollten auf die Verkehrsrechtsschutz-Versicherung nicht verzichten. Sie kann in einer allgemeinen Rechtsschutzversicherung enthalten sein, die dann entsprechend mehr kostet. Wer in anderen Bereichen keinen Rechtsschutz benötigt, kann allein den Verkehrsrechtsschutz abschließen.

Umfassender Schutz durch die Verkehrsrechtsschutz-Versicherung

Die Absicherung durch diese Police deckt viele Rechtsbereiche des Straßenverkehrs ab. Der Schutz gilt für den Versicherungsnehmer und – falls eingeschlossen – seine Angehörigen als Fahrer, Fußgänger und Radfahrer sowie für die Insassen eines Fahrzeugs. Auch beim Rechtsstreit nach einem Autokauf springt diese Versicherung ein. Sie übernimmt alle prozessualen Kosten, jedoch nicht für jeden Rechtsstreit. Abgedeckt sind:

  • Gerichts-, Anwalts- und Gutachterkosten in Fällen von Schadenersatz- oder Schmerzensgeldansprüchen
  • Anwaltskosten bei Verkehrsstraftaten wie Beleidigung im Straßenverkehr, fahrlässige Körperverletzung oder angebliche Unfallflucht
  • Prozesskosten beim Streit nach einem Autokauf
  • Prozesskosten beim Streit um die Autofinanzierung
  • gerichtliche Auseinandersetzungen um die Kfz-Steuer, wobei die anwaltliche Vertretung bei einem Streit mit der Steuerbehörde ausdrücklich einbezogen sein muss
  • Verfahrenskosten bei Bußgeldbescheiden, Führerscheinentzug, Nichtwiedererlangung des Führerscheins oder Auflage zur Führung eines Fahrtenbuchs

Nicht abgedeckt ist die Abwehr von Schadenersatz, hierum kümmert sich die eigene Haftpflichtversicherung. Auch bei einer vorsätzlichen Straftat springt die Verkehrsrechtsschutz-Versicherung nicht ein. Selbstverständlich zahlt sie auch nicht die Bußgelder, sie schützt nur vor Prozess- und Verfahrenskosten.

Auswahl einer Verkehrsrechtsschutz-Versicherung: Was ist zu beachten?

Die Versicherungssumme einer Verkehrsrechtsschutz-Versicherung sollte bestenfalls 300.000 Euro erreichen, es gibt auch Deckungen zwischen 500.000 und zwei Millionen Euro. Diese sind aber in der Regel nur Unternehmen zu empfehlen, denn ein Prozess wird selten so teuer, für Privatleute praktisch nie.

Die Strafverfolgung des Versicherungsnehmers im Ausland sollte abgedeckt sein, hierfür werden 100.000 Euro Deckungssumme empfohlen. Der Schutz sollte geografisch mindestens die EU, die Mittelmeeranrainer, die Schweiz, Norwegen und die Kanarischen Inseln einbeziehen, der weltweite Schutz auch für Urlaubsreisen sollte mindestens für einen begrenzten Zeitraum pro Jahr (in der Regel sechs Wochen) gewährt werden. Der durchgehende weltweite Schutz ist bei Policen für den berufsbedingten Verkehrsrechtsschutz gegen Aufpreis üblich.

Eine Selbstbeteiligung kann enthalten sein, sie reduziert die Prämie. Die Selbstbeteiligungssummen liegen in der Regel zwischen rund 150 bis 500 Euro. Bei einigen Versicherern gibt es einen “Schadenfreiheitsrabatt” bei der Selbstbeteiligung: Sie sinkt mit der Zahl der schadenfreien Jahre.

FAQ zur Verkehrsrechtsschutz-Versicherung

  • Welche Kosten übernimmt eine Verkehrsrechtsschutzversicherung?

    Die Police deckt Gerichts-, Anwalts- und Gutachterkosten ab, die bei einem Rechtsstreit entstehen.

  • Greift die Verkehrsrechtsschutzversicherung auch bei Vorfällen im Ausland?

    Die Policen sind in aller Regel in Deutschland, in allen EU-Staaten, in Mittelmeeranrainern, in der Schweiz, Norwegen und auf den Kanarischen Inseln gültig. Einige Policen weiten den Schutz global aus, wobei es Ausschlüsse für bestimmte Staaten geben kann. Der Gültigkeitsbereich hängt immer vom Standort des Gerichts ab, das für den Rechtsstreit zuständig ist.

    Einen Unterschied gibt es zudem zwischen beruflich oder privat bedingten Reisen. Das Berufsrecht kennt in der Regel keine örtliche Beschränkung. Für den privaten Verkehrsrechtsschutz bieten viele Policen eine begrenzte weltweite Gültigkeit von sechs Wochen pro Jahr an.

  • Können auch Kinder und Ehepartner mitversichert werden?

    Ja, in eine Verkehrsrechtsschutzpolice können Familienangehörige mit einbezogen werden. Sie sind dann auch als Fußgänger oder Radfahrer versichert.


  • Kann ich einen eigenen Anwalt wählen?

    Ja, der Versicherungsnehmer kann seinen eigenen Anwalt wählen. Dieser muss aber die Gebührenordnung anwenden, ansonsten hat die Versicherung ein Einspruchsrecht.

  • Gilt eine Verkehrsrechtsschutzversicherung nur für das Fahren mit dem eigenen oder einem bestimmten Auto?

    Nein, die Police schützt Sie auch bei der berechtigten Nutzung anderer Kraftfahrzeuge, beispielsweise eines Mietwagens.


  • Greift die Verkehrsrechtsschutz-Versicherung bereits beim Autokauf?

    Die meisten Verkehrsrechtsschutzpolicen schützen auch bei juristischen Auseinandersetzungen beim Autokauf. Näheres ist den jeweiligen Versicherungsbedingungen zu entnehmen.

  • Ab wann greift die Verkehrsrechtsschutzversicherung?

    Anders als bei anderen Rechtsschutzpolicen wird eine Verkehrsrechtsschutzversicherung von vielen Gesellschaften auch ohne Wartezeit angeboten, sie greift also sofort nach Abschluss. Allerdings lassen sich nicht zurückliegende Ereignisse versichern.

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